Rezension "Homo urbanus" (Elisabeth Oberzaucher) von Wulf Schiefenhövel

Elisabeth Oberzaucher: Homo urbanus. Springer-Verlag 2017.
Anmerkungen zu Elisabeth Oberzauchers Buch und zur Entwicklung der Stadtethologie in Wien

Wulf Schiefenhövel
Max-Planck-Institut für Ornithologie
Gruppe Humanethologie
Starnberg - Seewiesen


Elisabeth Oberzaucher hat mit ihrem Buch „Homo urbanus. Ein evolutionsbiologischer Blick in die Zukunft der Städte“ (2017)“ ein hoch relevantes Thema in den Blick genommen. Zu diesem Thema wurde und wird, so der Eindruck der vorgelegten Publikation, nahezu ausschließlich im anglo-sächsischen Raum geforscht. Hinweise auf themenrelevante Forschungen im deutschsprachigen Raum fehlen mit Ausnahme studentischer Untersuchungen und Arbeiten der Autorin selbst sowie einer Studie zur Wohnpsychologie (R. Walden). So wird der Schluss nahe gelegt, dass Konzepte und Analysen keine hiesigen Vorläufer hätten. Tatsächlich findet sich auch hierzulande eine jahrzehntelange Forschungstradition, die insbesondere am Wiener Institut für Stadtforschung sowie am Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie Wien begründet wurde.

Die Autorin war viele Jahre Wissenschaftlerin an letzterem Institut. In ihrem Buch geht sie allerdings nicht auf die Wiener Forschungstradition, deren grundlegende Studien und wegweisende Publikationen ein. Das ist mit Blick auf eine differenzierte Bearbeitung stadtethologischer Fragen bedauerlich.

Im Jahr 1969 beschloss der Gemeinderat Wiens, ein Institut für Stadtforschung einzurichten. Den für Wohnungsbau und die Entwicklung der modernen Stadt verantwortlichen Wiener Politikern sowie den am Institut für Stadtforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern war bereits in den 70-er Jahren klar, dass man alternative Konzepte für die Zukunft des Wohnens benötigte, um der ständig zunehmenden Zersiedlung der Landschaft entgegen zu wirken. Unter Helmut Korzendörfers Leitung erhob man den status quo in verschiedenen urbanen Zentren der USA und Europas und entwickelte Modelle, wie Wohnen in der Stadt attraktiver gemacht werden könne.

Auch einige der international namhaften Architekten Wiens beteiligten sich an den aktuellen Diskussionen, insbesondere Harry Glück. Er rezipierte die evolutionsbiologisch ausgerichteten Arbeiten von Konrad Lorenz und Irenäus Eibl-Eibesfeldt und bereitete sie für die Architektur des städtischen Bauens auf. Der Soziologe Kurt Freisitzer und der Umfrageforscher Ernst Gehmacher bearbeiteten parallel die Frage, in welcher Wohnkonfiguration Menschen sich am wohlsten fühlten, welche Behausung die höchsten Werte an Wohnzufriedenheit erzeugten. Das war ein revolutionärer Ansatz, denn üblicherweise wurden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Häuser vor allem nach formalen ästhetischen und meist auch ökonomischen Kriterien entworfen. Ob die Bewohner darin glücklich waren, wurde weder empirisch ermittelt, noch spielte „Wohnzufriedenheit“ in der Liste der architektonischen Prioritäten eine wesentliche Rolle.

Das Institut für Stadtforschung wirkte als Katalysator dieser neuartigen Forschungen. Es wurden Arbeitstreffen der wissenschaftlichen Begleitgruppe durchgeführt, an denen, auch in folgerichtiger Einbeziehung der humanethologischen Dimension des Wohnens, I. Eibl-Eibesfeldt, der Leiter der Forschungsstelle für Humanethologie in der Max-Planck-Gesellschaft in Seewiesen, und der Wiener Biologe Hans Hass aktiv beteiligt waren.

Es entstand der Grundlagenband „Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile“ (I. Eibl-Eibesfeldt et al. 1985). Hier beschrieben K. Freisitzer die soziologischen Befunde der Erhebungen von 1975, 1978 und 1983, und I. Eibl-Eibesfeldt und H. Hass die evolutionsbiologischen Grundkonstanten der conditio humana und deren Bedeutung für das Wohnen. Harry Glück besprach historische,  philosophisch-architektonische Topoi und Utopien sowie deren Verwirklichung in verschiedenen Ländern und Zeitepochen, die Tendenz zur Ausbildung von Megastädten und deren Folgen sowie vor allem die Postulate einer neuen Architektur, die sich an den wirklichen, verhaltensbiologisch definierbaren Grundbedürfnissen der Menschen orientieren müssten. Die von ihm innerhalb des von der Stadt Wien vorgegebenen Kostenrahmens für den sozialen Wohnungsbau errichteten Häuser galten damals wie heute als vorbildlich. E. Gehmacher wies auf die Möglichkeiten und Grenzen der Umfrageforschung hin. Er kennzeichnet den im Buch verfolgten neuen Ansatz als revolutionär und schreibt (op. cit., S. 163): „ Da beschränkt sich die Humanethologie nicht auf die Beschreibung von Revierverhalten und räumlichen Sozialmustern bei Tier und Mensch. Es wird vielmehr die Hypothese aufgestellt, daß sich die Entfremdung des modernen Großstädters von seiner biologischen Natur aufheben ließe, wenn es gelingt, eine durchaus überschaubare Zahl von Grundbedürfnissen im Wohnrevier zu befriedigen.“

Im Verlauf des Stadtforschungsprojekts wurde Wulf Schiefenhövel (MPI Seewiesen, der Fragen des Bauen und Wohnens aus humanethologisch-ethnologischer Sicht behandelt hatte, vgl. Literaturangaben) als weiteres Mitglied der wissenschaftlichen Begleitgruppe hinzugezogen. Er leitete ein Projekt, das Verhaltensbeobachtungen sowie medizinische Daten integrierte. Karl Grammer (MPI Seewiesen), Albert Kaufmann und Sabine Schober vom Institut für Stadtforschung waren an der Studie ebenfalls beteiligt. Die Datenaufnahme, ausgeführt vorwiegend von Studierenden der Ludwig-Maximilians Universität München, erfolgte vom Oktober 1986 bis März 1988. Die Forschungsergebnisse dieser interdisziplinären und integrativen Datenaufnahme zur Wohnzufriedenheit, inklusive der humanethologischen und medizinischen Resultate von Schiefenhövel und Grammer (1988), wurden vom Institut für Stadtforschung veröffentlicht. Helmut Zilk, der damalige Bürgermeister der Stadt Wien, sowie weitere Mitglieder des Stadtrates nahmen die Forschungen mit großem Interesse auf.

Es war daher ein folgerichtiger Schritt, dass die 1960 gegründete Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft Österreichs I. Eibl-Eibesfeldt 1992 als Gründungsdirektor eines „Instituts für Stadtethologie“ berief. Dessen wissenschaftliche Leitung wurde K. Grammer übertragen; das Institut wurde im Jahr 2009 geschlossen. An dieser Forschungseinrichtung wurden neben soziobiologisch ausgerichteten Studien auch Arbeiten zur Lebenssituation im städtischen Umfeld durchgeführt (vgl. die Publikationen von Atzwanger et al., Ruso et al., Schäfer et al. und Tischler et al.).

In „Homo urbanus“ fehlen, bis auf die erwähnten Arbeiten von Studierenden aus dem Boltzmann-Institut, Hinweise auf die skizzierte Wiener Forschungstradition zur Frage, wie Häuser beschaffen sein müssen, damit sich die Bewohner darin wohl fühlen. Auch ein Hinweis auf Gründung und Aktivitäten des Boltzmann Instituts für Stadtethologie selbst fehlt.

Der Begründer sowohl des Faches Humanethologie als auch der Stadtethologie, Eibl-Eibesfeldt, wird als nur Erstnutzer des Begriffs „Phytophilie“ erwähnt. Sein großes, zum Thema „Homo urbanus“ ergiebiges Werk bleibt unrezipiert, wie auch die Resultate der  Forschungsgruppe „Ethology of the Arts“ (MPI Seewiesen)  zu„Ethology of the Built Environment & Urban Habitats (Forster 2014). In Kapitel 24 beschreibt Gregor Radinger kurz den „Wiener Gemeindebau als Vorbild“. Die oben aufgeführten, vom Institut für Stadtforschung koordinierten Arbeiten aus den 80-er Jahren, die ja gerade in diesen Gemeindebauten durchgeführt wurden, werden allerdings nicht genannt. Der, vor zwei Jahren verstorbene Architekt Harry Glück ist mit einem kurzen Beitrag präsent, zu dem es aber keinen Quellenvermerk gibt. Gerade zu seinen wegweisenden Ideen und revolutionären Bauten gibt es jedoch seine sehr lesenswerte eigene Publikation in Eibl-Eibesfeldt et al. (1985), ein detailliertes Interview (Glück & Forster 2014) sowie eine ausführliche neuere Quelle (Seiss 2014).

Das Buch nimmt, im eher essayistischen Stil geschrieben, das Thema der „Zukunft der Städte“ in 30 Kapiteln und 231 Seiten auf. Die ersten 6 Kapitel beschreiben evolutionsbiologische Grundlagen im weitesten Sinne (u.a. “Wozu Verhaltensbiologie“, „Wie die Evolution den Menschen erfand“, „Wofür wir gebaut sind“). Ab Kapitel 7 beginnt die eigentliche Bearbeitung mit einer Darstellung der „Landschaftspräferenz“ und des „Prospect-Refuge“-Ansatzes (Kap. 8). Kap. 9 geht kurz auf Funktionsmechanismen des Sinnesapparats ein; Kap. 10 skizziert auf drei Seiten die Evolutionäre Ästhetik. Kap. 11 & 12 widmen sich Themen wie „Biophilie“ und „Wasser“.

Einige der Kapitel enthalten Beiträge von anderen Autoren (z.B. Katrin Masuch „Wie die Evolution unsere Platzwahl in öffentlichen Verkehrsmitteln beeinflusst“, Kap. 8) oder schildern ausführlicher Studien (offenbar von Studierenden am Institut), die namentlich genannt werden, aber nicht durchgängig im Literaturverzeichnis belegt sind (Johannes Wolf, Kap. 11, u.a.).

Zum Thema „Gute Aussichten“ (Kap. 8) werden der schon klassische Ansatz von Appleton und dann eine kurze Beschreibung einer wohl studentischen Forschungsarbeit aus dem Arbeitsumfeld der Autorin genannt. Hinweise auf die lange hiesige Forschungstradition in diesem Bereich, etwa auf die Studie von Atzwanger, Schäfer & Sütterlin (1998), fehlen.
Im kurzen Kapitel „Evolutionäre Ästhetik“ hätte man Verweise auf den von Eckart Voland und Karl Grammer herausgegebenen und bei Springer (2003) erschienenen Band zur evolutionären Ästhetik, die Analyse ästhetischer Perzeptions- und Verhaltensweisen im Standardwerk „Weltsprache Kunst“ von I. Eibl-Eibesfeldt und C. Sütterlin (2008), bei Brandstätter Wien erschienen, erwartet.

Das Literaturverzeichnis ist mit 16 Seiten umfangreich und spiegelt, wie erwähnt,  vor allem die anglo-amerikanische Quellenlage. E. Oberzaucher fächert das Thema breit auf, und es gelingt ihr gut, beteiligte Einflussfaktoren der Auseinandersetzung von Mensch und Stadt aus verschiedenen Perspektiven zu skizzieren (z. B. evolutionsbiologischer Ansatz, Landschaftspräferenzen, „Bauplan Homo sapiens“). Das ist verdienstvoll und angesichts der aktuellen Brisanz in der Entwicklung urbaner Lebensräume ausgesprochen erforderlich.



Literaturangaben

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