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Willkommen beim Internet Angebot der interdisziplinären deutschsprachigen Liste "Menschliches Verhalten in evolutionärer Perspektive".Sie finden auf diesen Seiten eine Liste mit Adressen von Forschern und Personen verschiedener Teildisziplinen, die im Bereich des menschlichen Verhaltens im Kontext der Evolutionstheorie arbeiten. Desweiteren bieten wir aktuelle Informationen, Termine, Buecher und Texte zum Thema.

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Aktuelle Nachrichten / News:

Neuerscheinung: "Geschlecht und Verhalten aus evolutionärer Perspektive" (2019)



Clemens Schwender, Sascha Schwarz, Benjamin P. Lange und Anke Huckauf (Hrsg.)

Das Buch nimmt sich eines Themas an, das die Gedanken im Grenzbereich zwischen evolutionären Grundlagen und deren aktuellen Manifestationen in der Kultur aufgreift und fortführt, nämlich Geschlecht und Geschlechterunterschiede in Erleben und Verhalten. 

Der erste Themenblock beschäftigt sich mit direkten Vergleichen zwischen männlichem und weiblichem Verhalten. Hier wird auch die Debatte zur biologischen und sozialen Verortung des Handelns geführt. Im nächsten Block werden die Unterschiede speziell bei der Partnerwahl betrachtet. Dieser Abschnitt ist zentral, da sich die Dichotomie hier nicht nur am deutlichsten zeigt, sondern auch erkennbare Auswirkungen hat. Im letzten Themenblock geht es um weiterführende Konsequenzen aus den bisherigen Betrachtungen. Von der Mediennutzung bis zur Mediendarstellung werden Beispiele geschlechtsspezifischer Unterschiede dargestellt.

Ein zentraler Aspekt beim Menschen sind seine in der Natur einzigartigen kommunikativen Fähigkeiten. Dabei ist ganz klar zu beobachten, dass sich in diesem Kontext immense Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen. So ist es folgerichtig, nicht nur die körperlichen Besonderheiten zu betrachten, sondern auch die Unterschiede beim Handeln und bei der Kommunikation. So muss der Dimorphismus in seinen Funktionen beschreibbar sein. Erklären lässt sich damit die Natur des Menschen. 

Dieser evolutionäre Ansatz stellt eine eigene Fragestellungsebene dar, die sich quer durch die traditionelle Biologie, Psychologie und die Sozialwissenschaften zieht. Daraus ergibt sich eine interdisziplinäre Vielfalt, die weit über den traditionellen Rahmen der Biologie hinausreicht. Soziologen, Historiker, Psychologen, Pädagogen, Politologen, Juristen, Philosophen, Linguisten sind dabei genauso angesprochen wie Biologen, Mediziner und Anthropologen.

Dieses Buch basiert u.a. auf den Tagungsbeiträgen der MVE-Tagung 2017 in Ulm.

Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie auf der Seite des Verlags

Weitere Bände, die im Rahmen der Reihe "Psychogenese der Menschheit" (Hrsg. Gerd Jüttemann) erschienen sind:

Band I: Die menschliche Psyche zwischen Natur und Kultur (Hrsg. Benjamin P. Lange und Sascha Schwarz)

Band II: Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution (Rolf Oerter)

Band III: Evolution des Sozialen (Hrsg. Christine Hennighausen, Benjamin P. Lange, Frank Schwab)

Band IV: Psychogenese - Das zentrale Erkenntnisprojekt einer integrativen Humanwissenschaft (Hrsg. Gerd Jüttemann)

Band V: Evolutionäre Ästhetik (Hrsg. Clemens Schwender, Benjamin P. Lange und Sascha Schwarz)

Band VI: Geschlecht und Verhalten aus evolutionärer Perspektive (Hrsg. Clemens Schwender, Sascha Schwarz, Benjamin P. Lange und Anke Huckauf)


Call for abstracts Ad-hoc session "Evolutionäre Soziologie: Zum Verhältnis von Evolutionstheorie und Soziologie" (ÖGS, Salzburg)

Ad-hoc-Session “Evolutionäre Soziologie: Zum Verhältnis von Evolutionstheorie und Soziologie”
Organisation: Manfred Hammerl (Universität Graz)

Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie, 26.-28. September 2019, Salzburg

Diese Ad-hoc-Session knüpft an die beiden bereits erfolgreich zu diesem Thema durchgeführten Sessions (ÖGS-Kongresse 2015 bzw. 2017) an. Während evolutionäre Erklärungen in den vergangenen Jahrzehnten in zahlreichen Disziplinen aufgenommen wurden fristet das Feld der Evolutionären Soziologie nach wie vor ein Schattendasein. Die sog. Evolutionary Behavioral Sciences (z.B. Evolutionäre Psychologie, Soziobiologie, Verhaltensökologie) tragen mit ihren Befunden fortwährend und in immer breiterem Umfang zum tieferen Verständnis sozialer Phänomene bei. Die Soziologie, so scheint es meist, bemüht sich eher noch um Abgrenzung und vernachlässigt die menschliche Evolutionsgeschichte teils systematisch in ihren Erklärungsmodellen. Dies mag nicht selten an Missverständnissen bzw. falschen Annahmen über evolutionäre Erklärungen liegen. Insbesondere im deutschsprachigen Raum finden sich nach wie vor nur vereinzelt evolutionäre Beiträge in der soziologischen Literatur.

Dabei hat dieser Diskurs bereits Ende der 1970er Jahre begonnen. Soziologen wie Ellis (1977), Van Den Berghe (1978), Meyer (1982) oder Nielsen (1994) sprachen sich schon frühzeitig für ein Nachdenken darüber aus, ob aus den evolutionären Disziplinen nicht doch überaus nützliches für die Soziologie ans Licht kommen könnte. Lange Zeit gab es jedoch Ressentiments, wohl aus der Befürchtung einer Vereinnahmung der Soziologie durch die Biologie heraus. Tatsächlich können sich die Disziplinen untereinander aber nur ergänzen und von den Erkenntnissen der jeweils anderen lernen. In den letzten beiden Jahrzehnten konnte so auch ein geringfügiger Anstieg sozialwissenschaftlicher evolutionärer Forschung verzeichnet werden. Das Handbook on Evolution and Society: Toward an Evolutionary Social Science (Turner/Machalek/Maryanski 2015) sowie das Oxford Handbook of Evolution, Biology, and Society (Hopcroft 2018) geben einen Überblick, wie das Feld der Evolutionären Soziologie heute zu deuten ist.

Ziel dieser Ad-hoc-Session ist es, bereits auf diesem Gebiet forschende SoziologInnen, Forschende aus evolutionären Disziplinen (Evolutionspsychologie, Soziobiologie, Verhaltensökologie usw.) sowie alle daran Interessierten zur Diskussion zusammen zu bringen. Darüber hinaus soll im Anschluss an die Session auch Gelegenheit sein, um über künftige Aktivitäten wie etwa eine Vernetzung zu diskutieren.

Zur Einreichung möglich ist ein breites Spektrum an Beiträgen, seien es konzeptionelle Beiträge, empirische Beiträge oder Diskussionsbeiträge. Das Themenspektrum kann dabei u. a. folgende sozialwissenschaftlich wie auch evolutionär höchst relevante Themengebiete umfassen: Attraktivitätsforschung, Cultural Evolution, Evolutionäre Demografie, Familienforschung, Geschlechterforschung, Gesundheitsforschung, Konsumverhaltensforschung, Life History (Strategy) Forschung, Soziale Ungleichheit, Stadtforschung.

Diese Aufzählung ist natürlich nicht vollständig, Einreichungen aus sämtlichen Bereichen der evolutionären sozialwissenschaftlichen Forschung sind höchst willkommen. Bitte senden Sie einen Abstract bzw. eine kurze Skizze Ihres Beitragsvorschlags im Umfang von bis zu 400 Wörtern / 3.000 Zeichen bis spätestens 31. März 2019 an Manfred Hammerl (KFU Graz):
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Link zur Website des ÖGS-Kongresses: https://oegs.ac.at/oegs-kongress-salzburg2019/

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