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Aktuelle Nachrichten / News:

Rezension "Homo urbanus" (Elisabeth Oberzaucher) von Wulf Schiefenhövel

Elisabeth Oberzaucher: Homo urbanus. Springer-Verlag 2017.
Anmerkungen zu Elisabeth Oberzauchers Buch und zur Entwicklung der Stadtethologie in Wien

Wulf Schiefenhövel
Max-Planck-Institut für Ornithologie
Gruppe Humanethologie
Starnberg - Seewiesen


Elisabeth Oberzaucher hat mit ihrem Buch „Homo urbanus. Ein evolutionsbiologischer Blick in die Zukunft der Städte“ (2017)“ ein hoch relevantes Thema in den Blick genommen. Zu diesem Thema wurde und wird, so der Eindruck der vorgelegten Publikation, nahezu ausschließlich im anglo-sächsischen Raum geforscht. Hinweise auf themenrelevante Forschungen im deutschsprachigen Raum fehlen mit Ausnahme studentischer Untersuchungen und Arbeiten der Autorin selbst sowie einer Studie zur Wohnpsychologie (R. Walden). So wird der Schluss nahe gelegt, dass Konzepte und Analysen keine hiesigen Vorläufer hätten. Tatsächlich findet sich auch hierzulande eine jahrzehntelange Forschungstradition, die insbesondere am Wiener Institut für Stadtforschung sowie am Ludwig-Boltzmann-Institut für Stadtethologie Wien begründet wurde.

Die Autorin war viele Jahre Wissenschaftlerin an letzterem Institut. In ihrem Buch geht sie allerdings nicht auf die Wiener Forschungstradition, deren grundlegende Studien und wegweisende Publikationen ein. Das ist mit Blick auf eine differenzierte Bearbeitung stadtethologischer Fragen bedauerlich.

Im Jahr 1969 beschloss der Gemeinderat Wiens, ein Institut für Stadtforschung einzurichten. Den für Wohnungsbau und die Entwicklung der modernen Stadt verantwortlichen Wiener Politikern sowie den am Institut für Stadtforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern war bereits in den 70-er Jahren klar, dass man alternative Konzepte für die Zukunft des Wohnens benötigte, um der ständig zunehmenden Zersiedlung der Landschaft entgegen zu wirken. Unter Helmut Korzendörfers Leitung erhob man den status quo in verschiedenen urbanen Zentren der USA und Europas und entwickelte Modelle, wie Wohnen in der Stadt attraktiver gemacht werden könne.

Auch einige der international namhaften Architekten Wiens beteiligten sich an den aktuellen Diskussionen, insbesondere Harry Glück. Er rezipierte die evolutionsbiologisch ausgerichteten Arbeiten von Konrad Lorenz und Irenäus Eibl-Eibesfeldt und bereitete sie für die Architektur des städtischen Bauens auf. Der Soziologe Kurt Freisitzer und der Umfrageforscher Ernst Gehmacher bearbeiteten parallel die Frage, in welcher Wohnkonfiguration Menschen sich am wohlsten fühlten, welche Behausung die höchsten Werte an Wohnzufriedenheit erzeugten. Das war ein revolutionärer Ansatz, denn üblicherweise wurden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Häuser vor allem nach formalen ästhetischen und meist auch ökonomischen Kriterien entworfen. Ob die Bewohner darin glücklich waren, wurde weder empirisch ermittelt, noch spielte „Wohnzufriedenheit“ in der Liste der architektonischen Prioritäten eine wesentliche Rolle.

Das Institut für Stadtforschung wirkte als Katalysator dieser neuartigen Forschungen. Es wurden Arbeitstreffen der wissenschaftlichen Begleitgruppe durchgeführt, an denen, auch in folgerichtiger Einbeziehung der humanethologischen Dimension des Wohnens, I. Eibl-Eibesfeldt, der Leiter der Forschungsstelle für Humanethologie in der Max-Planck-Gesellschaft in Seewiesen, und der Wiener Biologe Hans Hass aktiv beteiligt waren.

Es entstand der Grundlagenband „Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile“ (I. Eibl-Eibesfeldt et al. 1985). Hier beschrieben K. Freisitzer die soziologischen Befunde der Erhebungen von 1975, 1978 und 1983, und I. Eibl-Eibesfeldt und H. Hass die evolutionsbiologischen Grundkonstanten der conditio humana und deren Bedeutung für das Wohnen. Harry Glück besprach historische,  philosophisch-architektonische Topoi und Utopien sowie deren Verwirklichung in verschiedenen Ländern und Zeitepochen, die Tendenz zur Ausbildung von Megastädten und deren Folgen sowie vor allem die Postulate einer neuen Architektur, die sich an den wirklichen, verhaltensbiologisch definierbaren Grundbedürfnissen der Menschen orientieren müssten. Die von ihm innerhalb des von der Stadt Wien vorgegebenen Kostenrahmens für den sozialen Wohnungsbau errichteten Häuser galten damals wie heute als vorbildlich. E. Gehmacher wies auf die Möglichkeiten und Grenzen der Umfrageforschung hin. Er kennzeichnet den im Buch verfolgten neuen Ansatz als revolutionär und schreibt (op. cit., S. 163): „ Da beschränkt sich die Humanethologie nicht auf die Beschreibung von Revierverhalten und räumlichen Sozialmustern bei Tier und Mensch. Es wird vielmehr die Hypothese aufgestellt, daß sich die Entfremdung des modernen Großstädters von seiner biologischen Natur aufheben ließe, wenn es gelingt, eine durchaus überschaubare Zahl von Grundbedürfnissen im Wohnrevier zu befriedigen.“

Im Verlauf des Stadtforschungsprojekts wurde Wulf Schiefenhövel (MPI Seewiesen, der Fragen des Bauen und Wohnens aus humanethologisch-ethnologischer Sicht behandelt hatte, vgl. Literaturangaben) als weiteres Mitglied der wissenschaftlichen Begleitgruppe hinzugezogen. Er leitete ein Projekt, das Verhaltensbeobachtungen sowie medizinische Daten integrierte. Karl Grammer (MPI Seewiesen), Albert Kaufmann und Sabine Schober vom Institut für Stadtforschung waren an der Studie ebenfalls beteiligt. Die Datenaufnahme, ausgeführt vorwiegend von Studierenden der Ludwig-Maximilians Universität München, erfolgte vom Oktober 1986 bis März 1988. Die Forschungsergebnisse dieser interdisziplinären und integrativen Datenaufnahme zur Wohnzufriedenheit, inklusive der humanethologischen und medizinischen Resultate von Schiefenhövel und Grammer (1988), wurden vom Institut für Stadtforschung veröffentlicht. Helmut Zilk, der damalige Bürgermeister der Stadt Wien, sowie weitere Mitglieder des Stadtrates nahmen die Forschungen mit großem Interesse auf.

Es war daher ein folgerichtiger Schritt, dass die 1960 gegründete Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft Österreichs I. Eibl-Eibesfeldt 1992 als Gründungsdirektor eines „Instituts für Stadtethologie“ berief. Dessen wissenschaftliche Leitung wurde K. Grammer übertragen; das Institut wurde im Jahr 2009 geschlossen. An dieser Forschungseinrichtung wurden neben soziobiologisch ausgerichteten Studien auch Arbeiten zur Lebenssituation im städtischen Umfeld durchgeführt (vgl. die Publikationen von Atzwanger et al., Ruso et al., Schäfer et al. und Tischler et al.).

In „Homo urbanus“ fehlen, bis auf die erwähnten Arbeiten von Studierenden aus dem Boltzmann-Institut, Hinweise auf die skizzierte Wiener Forschungstradition zur Frage, wie Häuser beschaffen sein müssen, damit sich die Bewohner darin wohl fühlen. Auch ein Hinweis auf Gründung und Aktivitäten des Boltzmann Instituts für Stadtethologie selbst fehlt.

Der Begründer sowohl des Faches Humanethologie als auch der Stadtethologie, Eibl-Eibesfeldt, wird als nur Erstnutzer des Begriffs „Phytophilie“ erwähnt. Sein großes, zum Thema „Homo urbanus“ ergiebiges Werk bleibt unrezipiert, wie auch die Resultate der  Forschungsgruppe „Ethology of the Arts“ (MPI Seewiesen)  zu„Ethology of the Built Environment & Urban Habitats (Forster 2014). In Kapitel 24 beschreibt Gregor Radinger kurz den „Wiener Gemeindebau als Vorbild“. Die oben aufgeführten, vom Institut für Stadtforschung koordinierten Arbeiten aus den 80-er Jahren, die ja gerade in diesen Gemeindebauten durchgeführt wurden, werden allerdings nicht genannt. Der, vor zwei Jahren verstorbene Architekt Harry Glück ist mit einem kurzen Beitrag präsent, zu dem es aber keinen Quellenvermerk gibt. Gerade zu seinen wegweisenden Ideen und revolutionären Bauten gibt es jedoch seine sehr lesenswerte eigene Publikation in Eibl-Eibesfeldt et al. (1985), ein detailliertes Interview (Glück & Forster 2014) sowie eine ausführliche neuere Quelle (Seiss 2014).

Das Buch nimmt, im eher essayistischen Stil geschrieben, das Thema der „Zukunft der Städte“ in 30 Kapiteln und 231 Seiten auf. Die ersten 6 Kapitel beschreiben evolutionsbiologische Grundlagen im weitesten Sinne (u.a. “Wozu Verhaltensbiologie“, „Wie die Evolution den Menschen erfand“, „Wofür wir gebaut sind“). Ab Kapitel 7 beginnt die eigentliche Bearbeitung mit einer Darstellung der „Landschaftspräferenz“ und des „Prospect-Refuge“-Ansatzes (Kap. 8). Kap. 9 geht kurz auf Funktionsmechanismen des Sinnesapparats ein; Kap. 10 skizziert auf drei Seiten die Evolutionäre Ästhetik. Kap. 11 & 12 widmen sich Themen wie „Biophilie“ und „Wasser“.

Einige der Kapitel enthalten Beiträge von anderen Autoren (z.B. Katrin Masuch „Wie die Evolution unsere Platzwahl in öffentlichen Verkehrsmitteln beeinflusst“, Kap. 8) oder schildern ausführlicher Studien (offenbar von Studierenden am Institut), die namentlich genannt werden, aber nicht durchgängig im Literaturverzeichnis belegt sind (Johannes Wolf, Kap. 11, u.a.).

Zum Thema „Gute Aussichten“ (Kap. 8) werden der schon klassische Ansatz von Appleton und dann eine kurze Beschreibung einer wohl studentischen Forschungsarbeit aus dem Arbeitsumfeld der Autorin genannt. Hinweise auf die lange hiesige Forschungstradition in diesem Bereich, etwa auf die Studie von Atzwanger, Schäfer & Sütterlin (1998), fehlen.
Im kurzen Kapitel „Evolutionäre Ästhetik“ hätte man Verweise auf den von Eckart Voland und Karl Grammer herausgegebenen und bei Springer (2003) erschienenen Band zur evolutionären Ästhetik, die Analyse ästhetischer Perzeptions- und Verhaltensweisen im Standardwerk „Weltsprache Kunst“ von I. Eibl-Eibesfeldt und C. Sütterlin (2008), bei Brandstätter Wien erschienen, erwartet.

Das Literaturverzeichnis ist mit 16 Seiten umfangreich und spiegelt, wie erwähnt,  vor allem die anglo-amerikanische Quellenlage. E. Oberzaucher fächert das Thema breit auf, und es gelingt ihr gut, beteiligte Einflussfaktoren der Auseinandersetzung von Mensch und Stadt aus verschiedenen Perspektiven zu skizzieren (z. B. evolutionsbiologischer Ansatz, Landschaftspräferenzen, „Bauplan Homo sapiens“). Das ist verdienstvoll und angesichts der aktuellen Brisanz in der Entwicklung urbaner Lebensräume ausgesprochen erforderlich.



Literaturangaben

Atzwanger, K.; Grammer, K.; Schäfer, K. 1994. Stadtethologie. Austria Innovativ 2/94; Forschungsstelle Seibersdorf (Hrsg.), Wien.

Atzwanger, K., Schäfer, K., Sütterlin C. & Kruck, K. 1997. Environmental Aesthetics in Urban Spaces. In.: Schmitt,A., Atzwanger, K., Grammer, K., Schäfer, K., (eds.) New Aspects of Human Ethology. Plenum Press, New York.

Atzwanger, K., Schäfer, K., Sütterlin, C., Kruck, K. 1997. Habitat Quality and Cooperation in Humans. Advances in Ethology 32, Supplements to Ethology formerly Zeitschrift für Tierpsychologie, 283.

Atzwanger, K., Schäfer, K., 1998. Human habitat quality and interactional behaviour.Homo, Journal of Comparative Human Biology 49/ Suppl, 3.

Atzwanger, K., Schäfer, K., Kruck, K., Sütterlin, C. 1998. Wohlbefinden und Kooperation im öffentlichen Raum: Eine humanethologische Feldstudie. Report Psychologie, 5, 450-455.

Atzwanger, K. & Schäfer, K. 1999. Evolutionary approaches to the perception of urban spaces. Evolution and Cognition, 5, 87-92.

Eibl-Eibesfeldt, I. (1978 a) Der Mensch und seine Umwelt. Ethologische Perspektiven. In: Buchwaldt, K. & Engelhardt, W. (Hrsg.)  Handbuch für Planung, Gestaltung und Schutz der Umwelt. BLV, München, Bern, Wien: 102 - 115

Eibl-Eibesfeldt, I. (1978 b) Public Places in Society. Ethological Perspectives. In: The Public Square, a Space for Culture. Cultures 5: 105-113

Eibl-Eibesfeldt, I. (1984) Die Biologie des menschlichen Verhaltens. Piper, München (etliche Neuauflagen sowie Übersetzungen ins Englische und andere Sprachen)

Eibl-Eibesfeldt, I., Hass, H., Freisitzer, K., Gehmacher, E. & Glück, H. (1985) Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Österreichischer Bundesverlag Wien

Eibl-Eibesfeldt, I. & Hass, H. (1985) Sozialer Wohnungsbau und Umstrukturierung der Städte aus biologischer Sicht. In: Eibl-Eibesfeldt, I., Hass, H., Freisitzer, K., Gehmacher, E. & Glück, H. (1985) Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Österreichischer Bundesverlag Wien: 49 – 84

Eibl-Eibesfeldt, I. & Sütterlin, C. (2007) Weltsprache Kunst. Christian Brandstätter, Wien

Forster, J., Schiefenhövel, W.  & Sütterlin, Ch. (Hrsg.; 2012) Im Spiegel der Anderen. Forschungen zum gemeinsamen Erbe der Menschheit. Stadtmuseum Ingolstadt

Forster, J. (2014): Urban Habitats and the Ethology of the Built Environment. In: Sütterlin, Ch., Schiefenhövel, W., Lehmann, Ch., Forster, J., Apfelauer, G. (ed.): Art as behaviour. An Ethological Approach to Visual and Verbal Art, Music and Architecture. BIS-Verlag, Oldenburg, pp. 323-360.

Gehmacher, E. (1985) Vollwertiges Wohnen – Reklamephase oder Paradigmenwechsel? In: Eibl-Eibesfeldt, I., Hass, H., Freisitzer, K., Gehmacher, E. & Glück, H. (1985) Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Österreichischer Bundesverlag Wien: 163 - 178

Glück, H. (1985) Stadt und Lebensqualität. In: Eibl-Eibesfeldt, I., Hass, H., Freisitzer, K., Gehmacher, E. & Glück, H. (1985) Stadt und Lebensqualität. Neue Konzepte im Wohnbau auf dem Prüfstand der Humanethologie und der Bewohnerurteile. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart und Österreichischer Bundesverlag Wien: 85 - 162

Glück, H. (2014): Human Friendly Dwellings. An interview by Johanna Forster. In: Sütterlin, Ch., Schiefenhövel, W., Lehmann, Ch., Forster, J., Apfelauer, G. (ed.): Art as behaviour. An Ethological Approach to Visual and Verbal Art, Music and Architecture. BIS-Verlag, Oldenburg, pp. 361-368.

Institut für Stadtforschung (Hrsg. 1988) Interdisziplinäre Methoden und Vergleichsgrundlagen zur Erfassung der Wohnzufriedenheit. Ergebnisse der Grundlagen- und Methodenentwicklungsstudie in fünf Wiener Wohngebieten. Mit Beiträgen von Kurt Freisitzer, Ernst Gehmachen, Albert Kaufmann, Sabine Schober, Wulf Schiefenhövel und Karl Grammer. Wien 1988

Ruso, B., Renninger, LA. & Atzwanger, K. 2003. Human Habitat Preferences: A Generative Territory for Evolutinary Aesthetic Research. In: Voland, E., Grammer, K. (Hrsg.) Evolutionary Aesthetics. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York, 279-294.

Ruso,B., Atzwanger, K. 2003. Measuring Immediate Behavioural Responses to the Environment. The Michigan Psychologist, 4th Quarter, 12.

Schäfer,K., Atzwanger, K., 1997. Social Cohesion and Physical Incivilities in Urban Habitats. Advances in Ethology 32, Supplements to Ethology formerly Zeitschrift für Tierpsychologie, 286.

Schäfer, K. & Atzwanger, K 1998. Behavioural responses to urban environments in relation to features which are indicators of habitat quality. In: Rath, M., Soodyall, H., Barkhan, D., Kuykendall, K., Tobias, P. (eds.) Abstracts of Contributions to the Dual Congress of Paleoanthropology and Human Biology. Johannesburg, South Africa.

Schäfer, K. & Atzwanger, K. 1999. Gestaltung des Siedlungsraumes nach den biologischen Grund-bedürfnissen des Menschen. In: Skala, F. (Hrsg.) Kurze Wege durch Nutzungsmischung. Schriftenreihe des Linzer Planungsinstitut LP, 12-13.

Schäfer, K, Atzwanger K, Wallner B, & Grammer K 1999. Human evolutionary aspects and urban dwelling features. Coll Antropol 23 2: 369-378.

Schäfer, K. & Atzwanger, K. 2001. Verhaltens-wissenschaftliche Untersuchungen zum sozialintegrativen Potential von Stadtplätzen. In: Sütterlin, C. & Salter, F. (eds.) Irenäus Eibl Eibesfeldt: Zu Person und Werk. Lang Verlag, Wien.

Schiefenhövel, W. (1985) Streßfaktoren und Streßlösung in industrialisierten und tra-ditionellen Gesell¬schaf¬ten - Beispiele aus Feld¬beobachtungen in Neu¬guinea. Mitteilungen der Anthro¬pologi¬schen Gesellschaft in Wien 115: 41-52

Schiefenhövel, W. (1986) Bauen ohne Architekt - Siedlungen und Häuser in Melane¬sien, arcus 2: 77-83

Schiefenhövel, W. & Grammer, K. (1988) Sozialverhalten als Mass für Wohlbefinden und Wohnzufriedenheit. Humanethologische Felduntersuchungen in Wiener Wohnungen. In: Institut für Stadtforschung (Hrsg.) Interdisziplinäre Methoden und Vergleichsgrundlagen zur Erfassung der Wohnzufriedenheit. Ergebnisse der Grundlagen- und Methodenentwicklungsstudie in fünf Wiener Wohngebieten. Wien 1988: 215 – 260  

Schiefenhövel, W., Uher, J. und Krell, R. Hrsg. (1993). Eibl-Eibesfeldt. Sein Schlüssel
Zur Verhaltensforschung. Langen Müller, München

Sütterlin, C., Schiefenhövel, W., Lehmann, C. , Forster, J. & Apfelauer, G. (Eds.; 2014)
Art as Behaviour. An Ethological Approach to Visual and Verbal Art, Music and Architecture. Hanse Studies Vol. 10. Bis-Verlag, University Oldenburg

Sütterlin, C., Schiefenhövel, W., Lehmann, C. , Forster, J. & Apfelauer, G. (2014)
Art as Behaviour. An Ethological Approach to Visual and Verbal Art, Music and Architecture. Anthropologischer Anzeiger 71/1-2: 3-13

Sütterlin, Ch.  (2003) From sign and schema to iconic representation. Evolutionary aesthetics of pictorial art. In: Voland, E. & Grammer, K. (eds) Evolutionary Aesthetics. Springer Heidelberg, New York

Sütterlin, Ch. (2014) Platonic Vision. On Art, the Nature of Beauty and the History of Aesthetics. In: Sütterlin, Ch., Schiefenhövel, W., Lehmann, Ch., Forster, J., Apfelauer, G. (EthArts, Eds.) Art as Behaviour. BIS Verlag, Oldenburg. 169-216.

Sütterlin, Ch. (2017) Äesthetik als bildliche Kommunikation. Evolutionäre Wurzeln künstlerischen Schaffens. In: C. Schwender, B.J.Lange, S.Schwarz (Hg.) Evolutionäre Äesthetik. Lengerich, Papst Science Publishers. 37-58.

Thiering, M. & Schiefenhövel, W. (2016) Spatial Concepts in Non-Literate Societies: Language and Practice in Eipo and Dene Chipewyan. In: Schemmel, M. (ed.) Spatial Thinking and External Representation. Towards a Historical Epistemology of Space. Max Planck Research Library fort he History and Development of Knowledge. Studies 8, Berlin: 35 – 92

Tischler, B. & Atzwanger, K. 2000. Der Einfluss von Wasser als Element der Innenraumgestaltung auf das Wohlbefinden von Menschen in Einkaufszentren. Endbericht an die Shopping Center Vösendorf Verwaltungsgesellschaft.

Tischler, B., Atzwanger, K. 2001: Water-Induced Well-Being in Shopping Malls. In: Schultz, M., Atzwanger, K., Bräuer, G., Christiansen, K., Forster, J., Greil, H., Henke, W., Jaeger, U., Niemitz, C., Scheffler, C., Schiefenhövel, W., Schröder, I., Wiechmann, I. (Eds.): Homo - Unsere Herkunft und Zukunft. Göttingen: Cuvillier Verlag, 182-186.

Voland, E. & Grammer, K. (Eds, 2003) Evolutionary Aesthetics. Springer Heidelberg, New York

1. Call for papers 18. MVE-Tagung 2018 in Frankfurt a. M. (Organisation Anke Kuper)

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Ort:  Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt, Humanethologisches Filmarchiv
Zeit:  21. - 23. September 2018
Motto:  Lebenszyklus & Alltag
Organisation:  Anke Kuper



Schwerpunktthema:
Lebenszyklus & Alltag in evolutionärer Perspektive


Mit dem Themenvorschlag zur diesjährigen Tagung der MVE-Liste wollen wir den menschlichen Alltag und individuelle Lebensgeschichten in den Blick nehmen. Tägliche Routine, Arbeit und Bewegung, psychische und physische Anforderungen verschiedener Lebensweisen und Lebensphasen und deren Variabilität sind maßgebliche Aspekte menschlicher Evolution.

Unsere Evolution ist die Geschichte unserer Arbeit: Jeden Tag, ein Leben lang, verbringt ein Tier mit Nahrungserwerb, sozialer und Reproduktionsarbeit und Regeneration. Beim Menschen variieren die Anteile dieser Aufgaben am Alltag, die Art der Tätigkeiten, der jeweilige energetische Aufwand und die mit ihnen verbundenen kognitiven, emotionalen und physischen Beanspruchungen stark – im Lauf der Menschheitsgeschichte, bei verschiedenen Gruppen, bei verschiedenen Individuen, in verschiedenen Lebensphasen. Welches sind hierbei spezifisch menschliche Grundmuster und wie sind sie am Wechselspiel der biokulturellen Evolution beteiligt?

Was wissen wir heute über den Alltag in der Geschichte der Mensch-Umwelt-Interaktion, über Arbeit, Muße und Ruhe, über Arbeits- und Regenerationszeiten und Arbeitspensa, über psychische und physische Beanspruchungen und Gesundheit, über Haltung, Motorik, Mobilität oder Aktivitätsradien? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen Arbeitsrhythmen und biologischen Rhythmen? Welche Aspekte täglicher Aktivität in den verschiedenen Lebenszyklusphasen eines Individuums bilden sich dauerhaft im Körper ab? Welche Aussagepotentiale bieten neue Forschungsansätze und Methoden, etwa in Genetik und Epigenetik, oder die Einbeziehung akteurzentrierter Konzepte in die Analyse evolutionärer Prozesse? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Alltagsgestaltung, Lebenszyklus und Ontogenese? Welche Rolle spielt dabei kulturspezifische Variabilität? Welche Auswirkungen haben Anforderungsunterschiede in bestimmten Lebensphasen wie Kindheit, Jugend oder Schwangerschaft? Wie funktioniert das Zusammenwirken motorischer und kognitiver Entwicklung? Welche kognitiven, emotionalen und sozialen Prozesse begleiten und beeinflussen Arbeits- und Bewegungsverhalten? Welche Rolle spielen Kommunikation, Kooperation und Arbeitsteilung? Und nicht zuletzt: wie macht sich unsere evolutionäre Ausstattung unter heutigen Lebens- und Arbeitsbedingungen bemerkbar?

Wir hoffen auf ein breites Spektrum an Themen und Einblicken in die aktuelle Forschung der verschiedenen Disziplinen!
Wie immer sind natürlich neben diesem Schwerpunkt auch Beiträge zu allen anderen evolutionären Themenbereichen möglich.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!


Eingeladener Beitrag

Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel
„Moderne Modelle der Vergangenheit und dramatischer Wandel: Zur Anthropologie und Medizin der  Eipo“

Wulf Schiefenhövel ist Leiter der Gruppe Humanethologie am MPIO, Starnberg-Seewiesen, und Professor für Humanethologie am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck. Erste Feldarbeit in Neuguinea 1965/66, seither fortlaufende Forschungsprojekte, vor allem bei den Eipo im Hochland der Provinz Papua, Indonesien, zu medizinischen und anthropologischen, in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Marian Vanhaeren (CNRS und Universität Bordeaux) auch ethnoarchäologischen Themen. Mit Martin Brüne Herausgeber des „Oxford University Press Handbook of Evolutionary Medicine“ (im Druck).
Homepage von Wulf Schiefenhövel am MPIO



Session "Äpfel vergleichen: Alte und neue Methodenprobleme"


Eine eigene Session wollen wir diesmal Methodenproblemen widmen. Unter der Leitfrage "Wen oder was untersuchen wir, ... wie ... und wen oder was nicht?" wollen wir insbesondere Deutungsanspruch, Aussagekraft und mögliche Verzerrungseffekte gängiger Methodik verschiedener Disziplinen, die mit Menschen arbeiten, diskutieren.

Mögliche Themen können sowohl grundlegende Fragen als auch methodenspezifische Probleme der Forschungspraxis sein, z. B.: Charakterisierung und Abgrenzung von Untersuchungseinheiten; Bedeutung und Probleme kulturvergleichender Forschung; Rezeption und Tragweite methodischer Defizite; Forschungsartefakte durch Ethnozentrismus und Gender-Bias; Authentizität in Feld- und Laborforschung; Repräsentativität von Samples; Probleme von Internetbefragungen und -analysen; Forschungshindernisse wie interkulturelles Missverstehen, zweckgeleitete Forschung, ethische Erwägungen, etc.

Wir verstehen diese Session als ein offenes Diskussionsforum mit Kolloquiums-Charakter, das neben Themen-Vorträgen auch Gelegenheit bietet, konkrete Methodenprobleme aus der eigenen Forschung vorzustellen. Themenschwerpunkte ergeben sich entsprechend aus den eingereichten Beiträgen. Beiträge sollten hier im Pecha-Kucha-Format (maximal 20 Folien à 20 Sek.) vorgetragen werden, so dass genügend Zeit für die Diskussion zur Verfügung steht.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!



Anmeldung


Sie können sich ab sofort registrieren. Bitte melden Sie sich auf der MVE-Homepage (http://www.mve-liste.de) zunächst auf der linken Seite unter "Login" auf der Seite an. In der Navigationsleiste links erscheint dann ein neuer Menüpunkt "Tagungsanmeldung". Klicken Sie diesen bitte an. Nun können Sie das Formular ausfüllen, mit dem Sie sich zur Tagung anmelden. Unter "Meine Buchungen" können Sie jederzeit Ihre Registrierung ändern / ergänzen und so auch im Nachhinein Ihren Beitrag (Vortrag oder Poster) verändern. Bei Problemen nutzen Sie bitte das "Kontaktformular" auf der linken Seite.

Die Tagung wird in deutscher und englischer Sprache stattfinden. Ihre Präsentationen, Vorträge und Poster können also deutsch- oder englischsprachig sein. Wenn Sie es bevorzugen, Ihren Vortrag auf Deutsch zu halten, kann ihre Präsentation englischsprachig sein, und umgekehrt. Auch wenn Sie Ihren Vortrag in deutscher Sprache halten werden, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Beitrag neben deutscher auch in englischer Sprache einzureichen, so dass Internetsuchmaschinen Ihren Beitrag leichter finden und sichtbar machen können.

Frist zum Einreichen der Beiträge: 15. Juli 2018



Tagungsgebühren


Wie in den Jahren zuvor ist die Höhe der Tagungsgebühren vom jeweiligen Beschäftigungsverhältnis abhängig, um vor allem Nachwuchswissenschaftler_innen den Besuch der Tagung zu ermöglichen. Beschäftigte mit ganzen Stellen entrichten 60,- EUR, Beschäftigte mit halben Stellen 30,- EUR und Studierende 15,- EUR. Die Bezahlung der Tagungsgebühren erfolgt bar vor Ort.



Tagungsort und Anreise


Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt
Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main, Tel. +49 - (0) 69 - 7542 0, www.senckenberg.de     www.200jahresenckenberg.de
Humanethologisches Filmarchiv, Anke Kuper, Tel. +49 - (0) 69 - 7542 1298, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tagungsraum:
Arthur-von-Weinberg-Haus, „Grüner Hörsaal“, Eingang: Robert-Mayer-Str. 2


Öffentliche Verkehrsmittel in Frankfurt      Reiseauskunft RMV 

S-Bahn Linien S3, S4, S5 und S6 - Bahnhof "Westbahnhof" (12 Min. Fußweg)
U-Bahn Linien U4, U6 und U7 - Haltestelle "Bockenheimer Warte" (5 Min. Fußweg)
Straßenbahn Linie 16 - Haltestelle "Bockenheimer Warte" (5 Min. Fußweg)
Bus Linien 32 und 36 - Haltestelle "Bockenheimer Warte" (5 Min. Fußweg) und Linie 75 - Haltestelle "Senckenbergmuseum"

Vom Hauptbahnhof:
Mit der U-Bahn Linie U4 bis Haltestelle “Bockenheimer Warte” (2 Stationen, Fahrzeit 4 Min.)

Mit dem Auto

von Süden oder Osten kommend:
Über das Frankfurter Kreuz bis zum Westkreuz Frankfurt, dann über die A 648 (Richtung "Stadtmitte" - B8/44) bis zur Messe, dort im Kreisverkehr links (Richtung "Ginnheim / Eschersheim" - B8/40). Das Museum befindet sich nach ca. 500 Metern auf der linken Seite.

von Norden oder Westen kommend:
Über das Nordwestkreuz Frankfurt auf der A 66 (Richtung "F-Miquelalle / Stadtmitte"), vor dem Autobahnende nach rechts (Richtung "Hauptbahnhof / Messe" - B8/40), und folgen Sie dem Verlauf der Vorfahrtsstraße ("Zeppelinallee"). Das Museum befindet sich nach ca. 2 km auf der rechten Seite.

Parkmöglichkeiten
Parkhaus Congresscenter Messe Frankfurt (Maritim Hotel); Theodor-Heuss- Allee 3-5; durchgehend geöffnet
Parkhaus Messeturm; Friedrich-Ebert-Anlage 49; durchgehend geöffnet
Tiefgarage WestendGate; Hamburger Allee 2; durchgehend geöffnet

Behindertenparkplätze sind aufgrund von Umbaumaßnahmen derzeit nicht fest installiert. Bitte kontaktieren Sie uns vor Ihrem Besuch. Wir werden eine Parkmöglichkeit für Sie organisieren. Ein Rollstuhl steht zur Ausleihe bereit, bitte fragen Sie das Personal vor Ort. Blindenführhunde sind im Museum gestattet.



Unterkunft


Aufgrund großer Nachfrage sollten Hotels in Frankfurt so früh wie möglich gebucht werden!
Einige Hotels bieten Frühbucherrabatte, einige arbeiten auf Basis tagesaktueller Preise. Günstige Hotels und private B&B bieten Zimmer ab ca. € 35,00 an.
Auf Wunsch können wir Ihnen eine Liste weiterer Hotels zusenden. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
NB: Die Stadt Frankfurt am Main erhebt eine Tourismusabgabe für privat Reisende (€ 2,00 pro ÜN). Berufliche Aufenthalte sind abgabebefreit; hierzu müssen Sie im Hotel Ihre Dienstanschrift und den Grund Ihres Aufenthalts angeben.

Hotels in fußläufiger Entfernung

Art-Hotel Robert Mayer
Robert-Mayer-Str. 44, 60486 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 970 9100, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.arthotel-frankfurt.de  
EZ ab € 86,00, DZ ab € 97,00, Wochenende: EZ € 57,00; DZ € 72,00, Preise pro Nacht/Zi., ohne Frühstück; 1 Frühstück € 7,00

Fleming's Hotel Frankfurt - Hamburger Allee
Hamburger Allee 47-53, 60486 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 201 7410, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , https://www.flemings-hotels.com/hotels-residences/frankfurt/flemings-hotel-frankfurt-hamburger-allee/hotel 
EZ ab ca. € 86,00 inkl. Frühstück, weitere Preise auf Anfrage

Hotel Corona Garni GmbH
Hamburger Allee 48, 60486 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 77 9077, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.Hotel-corona.de
EZ € 69,00; DZ € 89,00, Preise pro Nacht/Zi. inkl. Frühstück

Novum Hotel Imperial Frankfurt
Sophienstraße 40, 60487 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 719 158 80, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , https://www.novum-hotels.com/hotel-imperial-frankfurt
EZ ab € 46,00, DZ ab € 54,00, Preise pro Nacht/Zi., ohne Frühstück; 1 Frühstück € 10,90 - 12,90

aCasa Bed&Breakfast Gästehaus
Varrentrappstr. 49, 60486 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 97 98 88 21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.hotel-acasa.de/
EZ ab € 59,00, DZ ab € 79,00, Wochenende: EZ ab € 49,00, Preise pro Nacht/Zi., ohne Frühstück; 1 Frühstück € 6,00 - 9,00

Jugendherbergen

Jugendherberge „Haus der Jugend“ (DJH)
Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 6100 150, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.jugendherberge-frankfurt.de/en/sleeping/prices/
Schlafsaal ab € 20,00, EZ € 43,00, Preise pro Person für DJH/HI-Mitglieder, Nicht-Mitglieder zzgl. € 3,50 pro Nacht, inkl. Frühstück

Frankfurt Hostel
Kaiserstr. 74, 60329 Frankfurt a. M., Tel. +49 (0) 69 - 2475 130, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.frankfurt-hostel.com
Schlafsaal ab  € 25,00, EZ auf Anfrage, Preise pro Person, inkl. Frühstück


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Call for Papers
18th MVE Annual Meeting 2018


Location:  Senckenberg Research Institute and Natural History Museum Frankfurt, Human Ethology Film Archive
Date:  September 21 - 23, 2018
Topic:  Life Cycle & Everyday Life
Organizer:  Anke Kuper


Topic:
Life Cycle & Everyday Life in Evolutionary Perspective


This year’s MVE meeting focuses on human day-to-day life and individual life histories. Daily routines, work and movement, the psychic und physical demands of different ways of life and different phases of life, and their variability are significant aspects of human evolution.

Our evolution is the history of our work. Every day, all its life, an animal is busy with food acquisition, social and reproductive work, and regeneration. In humans, the proportions of each of these tasks in a day's routine, the kind of activities, the respective energetic expenditure, and the cognitive, emotional and physical demands involved vary greatly – over the course of human history, between different groups, between different individuals and in different phases of life. What are the human-specific essential patterns and how do they contribute to the interaction of biocultural evolution?

What do we know about day-to-day-life in the history of human-environment interaction, about work, leisure and rest, about working and regeneration times and workloads, about psychic and physical demands and health, about posture and motor skills, mobility or radii of action? How do work rhythms and biological rhythms interact? Which aspects of daily activity in different phases of life of an individual leave permanent traces in the body? What is the explanatory potential offered by new approaches and methods, e. g. in genetics and epigenetics, or the integration of actor-centered concepts into the analysis of evolutionary processes? What are the connections between the characteristics of everyday life, life cycle and ontogeny? Which part does cultural variability play in this context? What are the effects of differences in challenges across specific phases of life such as childhood and youth, or pregnancy? How do cognitive and motor development interact? Which cognitive, emotional, and social processes accompany and affect work and movement? What role do communication, co-operation and division of labor play? And, last but not least, how does our evolutionary make-up make itself felt under contemporary conditions of everyday life and work?

We hope for a broad range of subjects and insights into current research from various disciplines!
As always, submissions from all other areas of the evolutionary behavioral sciences are welcome.

We look forward to your contributions!


Invited Keynote Speaker

Prof. Dr. Wulf Schiefenhövel
„Modern models oft he past and dramatic change: On Anthropology und Medicine of the Eipo“

Head of the Human Ethology Group at the MPIO, Starnberg-Seewiesen, and Professor of Human Ethology at the Institute of Psychology, University of Innsbruck. First Fieldwork in New Guinea 1965/66, since then ongoing research projects, mainly with Eipo in the Highlands of Papua province, Indonesia, on medical and anthropological issues; since several years in collaboration with Marian Vanhaeren (CNRS and University of Bordeaux) on ethnoarchaeological issues. Together with Martin Brüne editor of the „Oxford University Press Handbook of Evolutionary Medicine“ (in press).
Wulf Schiefenhövel's Homepage at the MPIO



Session "Comparing Apples: Old and New Methodological Problems"


A special session at this year’s meeting will focus on methodological concerns. Following the guiding question "Whom and what do we study, ... and how, ... and whom and what do we not study?" we particularly want to discuss the interpretive claims, significance and possible biases of common methodological practice in the scientific disciplines working with humans. 

Possible topics are basic methodological questions or problems arising from specific methods in research, such as: characterization and demarcation of units of investigation; the significance of cross-cultural research and problems related to it; the reception of methodological deficiencies and the scope of their impact; research artefacts due to ethnocentrism and gender bias; authenticity in field work and laboratory research; sample representativeness; problems emerging from online research and internet analyses; research obstacles such as intercultural misinterpretation, purposeful research or hidden agendas, ethical considerations, and alike.

We see this session as a colloquium-like forum for open discussion including both the presentation of topics and the opportunity to discuss methodological issues from your own research. Key subjects of debate will arise from the submitted contributions. Presentations should be in PechaKucha format (max. 20 slides, 20 sec. each), so that there will be enough time for discussion. 

We look forward to your contributions!



Registration


Registration for the conference is now possible. Before registering for the conference, please first become a member of the MVE-list by registering on the homepage of the MVE (http://mve-liste.de). You will find the login button on the left. After the login, you will find a new menu button saying “Tagungsanmeldung” in the navigation menu on the left. Please click this button. Now you can fill in the form to register for the conference. Under the item “my bookings” you can change or complete your registration at any time. You can also change your conference submission (presentation or poster). If you have any problems, please use the contact form on the left.

The conference will be held in German and English. Your presentations and posters can thus be in either English or German. If you wish to give your talk in German, your presentation slides may be in English, and vice versa. Even if you intend to give your talk in German, it is possible to submit your contribution in both English and German, so that internet search engines can find and display your submission.

Submission deadline: July 15, 2018



Conference Fees


As for the previous conferences, conference fees depend on the position held, so that young researchers in particular can afford to attend. Conference fees are 60,- EUR for holders of a full position, 30,- EUR for holders of a half position (50%), and 15,- EUR for students. Payment must be made in cash at the first day of the conference.



Conference Venue & Access


Senckenberg Research Institute and Natural History Museum Frankfurt
Senckenberganlage 25, D-60325 Frankfurt am Main, phone +49 - 69 - 7542 0, www.senckenberg.de     www.200jahresenckenberg.de
Human Ethology Film Archive, Anke Kuper, phone +49 - (0) 69 - 7542 1298, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Conference room:
Arthur-von-Weinberg-Haus, “Green Lecture Hall”, Entrance: Robert-Mayer-Str. 2





Public transport in Frankfurt         Travel information RMV

S-Bahn (suburban train) lines S3, S4, S5 and S6 - "Westbahnhof" station (12 min. walk)
U-Bahn (underground train) lines U4, U6 and U7 - "Bockenheimer Warte" station (5 min. walk)
Tram line 16 - "Bockenheimer Warte" stop  (5 min. walk)
Bus lines 32 and 36 - "Bockenheimer Warte" stop (5 min. walk) and line 75 - "Senckenbergmuseum" stop

From the central railway station “Hauptbahnhof”:
Take the U-Bahn (underground train) line U4 to “Bockenheimer Warte” station (2 stops, 4 min.)

By Car

Arriving from the South or East:
Drive across the motorway-junction "Frankfurter Kreuz" till "Westkreuz Frankfurt", then take the motorway A648 (towards "Stadtmitte" - B8/44) until Frankfurt Fair (Messe), turn left in the roundabout (towards "Ginnheim / Eschersheim" - B8/40). You will find the museum after 500 metres on the left.

Arriving from the North or West:
Drive across the motorway-junction "Nordwestkreuz Frankfurt" on motorway A66 (direction "F-Miquelalle / Stadtmitte"), turn right before the end of the motorway (towards "Hauptbahnhof / Messe" - B8/40), and follow the course of the street "Zeppelinallee". You will find the museum after 2 kilometres on the right.

Parking
Parking garage, "Congresscenter Messe Frankfurt" (Maritim Hotel); Theodor-Heuss- Allee 3-5
Parking garage "Messeturm"; Friedrich-Ebert-Anlage 49
Parking garage "WestendGate"; Hamburger Allee 2

Due to construction works, there are no marked disabled parking spots at the moment. Please contact us before visiting the museum. We will organize a parking spot for you. A wheelchair is available if needed. Please contact any of our staff. Guide dogs are allowed in the museum.



Overnight Accommodation


Due to a great demand, hotel rooms in Frankfurt should be booked as soon as possible!
Some hotels offer early bird discounts, some update prices on a daily basis. Low-priced hotels and private B&B offer rooms from about € 35,00.
If requested, we can provide a list with more hotels. Please contact: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
NB: The city of Frankfurt charges a tourist tax for overnight guests on private trips (€ 2.00 per day). The tax is not charged for business trips, so please state your business address and reason of stay when booking the hotel.

Hotels within walking distance

Art-Hotel Robert Mayer
Robert-Mayer-Str. 44, 60486 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 970 9100, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , www.arthotel-frankfurt.de  
Single room from € 86,00, Double room from € 97,00, Weekend: Single room: € 57,00, Double room: € 72,00, rates per night/room, excl. breakfast; 1 breakfast € 7,00

Fleming's Hotel Frankfurt - Hamburger Allee
Hamburger Allee 47-53, 60486 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 201 7410, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , https://www.flemings-hotels.com/hotels-residences/frankfurt/flemings-hotel-frankfurt-hamburger-allee/hotel 
Single room from about € 86,00 incl. breakfast, rates at request

Hotel Corona Garni GmbH
Hamburger Allee 48, 60486 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 77 9077, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.hotel-corona.de/
Single room from € 69,00; Double room: € 89,00, rates per night/room, incl. breakfast

Novum Hotel Imperial Frankfurt
Sophienstraße 40, 60487 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 719 158 80, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , https://www.novum-hotels.com/hotel-imperial-frankfurt
Single room from € 46,00, Double room from € 54,00, rates per night/room, excl. breakfast; 1 breakfast € 10,90 - 12,90

aCasa Bed&Breakfast Gästehaus
Varrentrappstr. 49, 60486 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 97 98 88 21, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.hotel-acasa.de/
Single room from € 59,00, Double room from € 79,00, Weekend: Single room from € 49,00, rates per night/room, excl. breakfast; 1 breakfast € 6,00 - 9,00

Hostels

Youth hostel „Haus der Jugend“ (DJH)
Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 6100 150, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.jugendherberge-frankfurt.de/en/sleeping/prices/
Dorm from € 20,00, Single room € 43,00, rates per Person for DJH/HI-members, non-members € 3,50 extra per night, incl. breakfast

Frankfurt Hostel
Kaiserstr. 74, 60329 Frankfurt a. M., phone: +49 (0) 69 - 2475 130, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , http://www.frankfurt-hostel.com
Dorm from € 25,00, Single rooms available, rates per Person, incl. breakfast

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  2. Stellenausschreibung: 12x Promotionsstellen (65% E13) im Graduiertenkolleg "Social Relationships" (Psychologie, Verhaltensbiologie, Linguistik), Georg-August-Universität Göttingen
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